Lose Labordiamanten werden pro Karat bepreist. Doch hinter dieser Zahl stecken viele Faktoren. Wer sie kennt, vergleicht Angebote fair und kauft besser ein.
Preis pro Karat vs. Preis pro Stein
Ein Preis von „X € pro Karat" wird mit dem Gewicht multipliziert. Ein Stein mit 1,50 ct kostet also das 1,5-Fache des Karatpreises.
Was den Karatpreis bestimmt
1. Größe: Der Preis pro Karat steigt mit der Größe. Ein 2-Karäter kostet pro Karat mehr als ein 1-Karäter gleicher Qualität. Sprünge gibt es oft bei 0,50, 1,00 und 2,00 ct.
2. Farbe: D–F ist teurer als G–H.
3. Reinheit: VVS ist teurer als VS, VS teurer als SI.
4. Schliff: Ein exzellenter Schliff lohnt sich immer, denn er bestimmt die Brillanz.
5. Form: Runde Brillanten kosten pro Karat meist mehr als Fantasieformen.
6. Gutachten: Steine mit IGI- oder GIA-Zertifikat tragen die Kosten der Bewertung.
Melee-Diamanten
Kleine Steine (Melees) werden in Paketen nach Siebgröße und Qualitätsbereich verkauft, zum Beispiel DEF VVS/VS oder EFG VS/SI. Hier zählt vor allem die gleichmäßige Qualität.
Warum die Preise gesunken sind
Mehr Produktionskapazität und effizientere Verfahren haben die Preise für Labordiamanten in den letzten Jahren deutlich gesenkt. Für Käufer heißt das: mehr Diamant fürs Geld.
Angebote richtig vergleichen
- Gleiche Spezifikation vergleichen (Größe, Farbe, Reinheit, Schliff, Gutachten)
- Versand, Versicherung und Einfuhrumsatzsteuer berücksichtigen
- Gültigkeitsdauer des Angebots beachten
Unsere Preisliste
Aktuelle Großhandelspreise pro Karat finden Sie in unserer Preisliste (PDF und Excel). Für zertifizierte Steine fragen Sie uns an.



