„Labordiamant – was ist das?" fragen sich viele, die zum ersten Mal Diamantschmuck kaufen. Hier die Antwort in fünf Minuten.
Die kurze Antwort
Ein Labordiamant (auch laborgezüchteter oder im Labor gezüchteter Diamant) ist ein echter Diamant, der nicht in einer Mine gefunden, sondern in einem Labor gezüchtet wurde.
Wie entsteht er?
- CVD-Verfahren: Kohlenstoff aus einem Gas lagert sich Schicht für Schicht auf einem Diamantkeim ab.
- HPHT-Verfahren: Hoher Druck und hohe Temperatur bilden die Bedingungen im Erdinneren nach.
Danach wird der Rohdiamant geschliffen und poliert, genau wie ein Naturdiamant.
Ist er „künstlich"?
Das Wort ist irreführend. Chemisch und physikalisch ist ein Labordiamant ein Diamant. Imitationen wie Zirkonia oder Moissanit sind dagegen andere Materialien.
Die wichtigsten Unterschiede
- Preis: deutlich günstiger als ein vergleichbarer Naturdiamant
- Herkunft: Labor statt Mine
- Wiederverkauf: gering; man kauft ihn für Schönheit, nicht als Wertanlage
Worauf beim Kauf achten?
1. Klare Kennzeichnung als laborgezüchteter Diamant
2. IGI- oder GIA-Gutachten für größere Steine
3. Schliff vor Größe
4. Rückgabe- und Garantiebedingungen
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